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Prä- und poststationäre Förderung

Außerschulische Belastungserprobungen

Die außerschulische Belastungserprobung dient der Feststellung, ob die Patientin oder der Patient mit den in der Klinik erarbeiteten und neu erworbenen Verhaltensmustern sowie mit stützenden und begleitenden außerschulischen Maßnahmen und Hilfen in seinem Umfeld den Belastungen des Alltags gewachsen ist.

Die Einbeziehung der Schule für Kranke und der Stammschulen bei der Vorbereitung und Planung der außerschulischen Belastungserprobung kann zur erfolgreichen Durchführung der Belastungserprobungen beitragen. Die Rückkehr der Schülerin oder des Schülers in eine ungeklärte schulische Situation mit zusätzlichen möglichen Belastungsfaktoren (wie z.B. Vertretungsunterricht, Unterrichtsausfall wegen Krankheit des Klassenlehrers, Zusammenlegungen von Klassen, Klassenfahrten, Sport- und Schulfeste, Klassenarbeiten etc.) kann sich eventuell negativ auf die außerschulische Belastungserprobung auswirken und möglicherweise zu ihrem Scheitern beitragen.

Wir halten es daher für erforderlich, dass die Lehrerinnen und Lehrer der Schule für Kranke rechtzeitig durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik über die Planung einer außerschulischen Belastungserprobung informiert werden, damit sie ggf. die Stammschule über die Rückkehr der Schülerin/ des Schülers informieren können.

Darüber hinaus ist es notwendig, von den jeweiligen Klassenlehrern der Stammschulen zu erfahren, ob zu dem Zeitpunkt der geplanten Belastungserprobung zusätzliche schulische Belastungsfaktoren zu erwarten sind. Die Information über mögliche zusätzliche schulische Belastungsfaktoren könnte dann in die Planung der Belastungserprobung einfließen und bei ihrer Durchführung berücksichtigt werden.

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